Luxemburg Hbf und Bw 1990 - Teil 2



Das Betriebswerk Luxemburg Hbf verfügt über zwei Rundlokschuppen mit dementsprechend zwei Drehscheiben. Hinter dem Haus 1 konnte hier die 805 angetroffen werden. Es handelt sich dabei um eine auf dem General-Motors-
Typ SW 8 basierende Lizenzfertigung von Anglo-Franco-Belge (AFB). Die Maschinen wurden 1954 abgeliefert.

Luxemburg Bw mit Reihe 800


Nochmals die 805:

Reihe 800


Ebenfalls von AFB wurden die wohl bekanntesten Loks der CFL gebaut - die Reihe 1600. Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine Lizenzfertigung einer GM-Konstruktion. Ursprung für diese erfolgreiche Lokreihe sind die F-Units von EMD/GM, die zunächst für den australischen Markt (GM 1-11) und dann als Typ AA 16 für den europäischen Markt angepasst wurde und von der schwedischen Firma Nydqvist och Holm AB (NOHAB) in verschiedene Staaten Europas geliefert wurde. Die Loks der SNCB und CFL wurden allerdings vom belgischen "Hoflieferanten" in Lizenz gefertigt. Die Reihenbezeichnung verrät übrigens die installierte Leistung (1600 PS):

Reihe 1600


Die charackteristische Front der 1604:

Reihe 1600


3606 zusammen mit dem Einzelgänger 1011 (Henschel) auf der Drehscheibe des Hauses 1:

Reihe 3600


Die Schwesterlok der oben bereits gezeigten 1604 - 1603 (es wurden insgesamt nur 4 Maschinen für die CFL gebaut):

Reihe 1600


Und die Nachfolger der Reihe 1600 - einmal als belgische 5531 (in Fernverkehrslackierung gelb-blau, d.h. mit elektrischer Zugheizung) und als Reihe 1800 der CFL mit Dampfheizung. Diese Maschinen stellen eine 1800-PS- Weiterentwicklung der Reihe 1600 dar und wurden wiederum von AFB gebaut:

SNCB Reihe 55


Zum Vergleich die gleiche Perspektive der 1604:

Reihe 1600


Im Freigelände warten hier drei 3600er und einer der beiden Z 260. Hierbei handelt es sich um zwei von den SNCF gebraucht gekaufte Z 6100:

Bw



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