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V 30 der Hersfelder Eisenbahn GmbH im DB-Bahnhof Heimboldshausen. Im Hintergrund die Abraumhalde des Werkes Hattorf der Kali+Salz AG, 08.1988

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Los geht es im DB-Bahnhof Heimboldshausen, der der "Sammelbahnhof" für die diversen Schächte und Gruben der Kali+Salz in der Region war und auch heute noch ist. Von hier aus gab es zwei Möglichkeiten: Entweder über Gerstungen und damit im Korridorverkehr durch die DDR oder über die Hersfelder Eisenbahn mit Ihrer 1:50-Rampe in Lastrichtung. Die Mehrzahl der Züge nahm aus Gründen der einfacheren Trassierung den Weg über Gerstungen. Da es jedoch zu insgesamt drei mehrmonatigen Totalsperrungen der Strecke über Gerstungen durch die DDR in der Nachkriegszeit kam, wurde die Hersfelder Eisenbahn als Umleitungsstrecke vorgehalten und sowohl vom Oberbau als auch von den zur Verfügung stehenden Loks her für diese Verkehre fit gemacht.
Damit der Aufwand sich auch in krisenfreien Zeiten für die HEG lohnte, wurde immer ein gewisser Anteil des Verkehrs über die HEG geführt.
 

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